Studie: Wer mit 40 zu dick ist, stirbt drei Jahre eher
London (dpa) - Wer mit 40 zu dick ist, verkürzt seine Lebenserwartung um durchschnittlich drei Jahre. Das ist das Ergebnis einer Studie niederländischer Wissenschaftler über die am Dienstag die britische «Times» berichtet. Wer mit 40 fettleibig ist, hat demnach sogar sechs bis sieben Jahre weniger zu leben. Sei man dazu noch Raucher, gingen im Vergleich zum normalgewichtigen Nichtraucher mehr als 13 Jahre verloren.
Für die Langzeitstudie wurde der Lebensweg von 3457 Männern und Frauen im US-Bundesstaat Massachusetts seit 1948 verfolgt, die bei ihrem Studieneintritt zwischen 30 und 49 Jahren alt waren. Die Forscher um Anna Peeters (Erasmus MC, University Medical Center Rotterdam) ziehen aus der Untersuchung die Schlussfolgerung: «Die Raucher-Epidemie in der westlichen Welt nimmt langsam ab. Die zunehmende Fettleibigkeit bei jungen Erwachsenen sollte jedoch Grund zu neuer Sorge sein. Dies könnte ein neues vermeidbares Gesundheitsdesaster ankündigen.» Der Originalartikel, der sich auf Daten der Framingham Heart Study bezieht, ist in der Fachzeitschrift «Annals of Internal Medicine» (Bd. 138, S. 24) veröffentlicht
