Depressionenen mit Joggen bekämpfen
Wien (dpa/APA) - Schlechte Tage gibt es immer wieder. Fühlt man jedoch eine stetige Trauer, dann hat man echte Depressionen. Eine Psychotherapie scheint oft der letzte Ausweg zu sein. Man kann aber auch die Sache selbst in die Hand nehmen: Schritt für Schritt, mit Laufen, heißt es im Online-Magazin "lifeline.de".
Besonders das graue Novemberwetter sei oft verantwortlich für Verstimmungen im Seelenbereich. Da helfe nur eines: Die Couch soll gegen den Wald eingetauscht werden. Laufen helfe nicht nur beim Abnehmen, sondern es bringe auch Licht in die Seele. Das Ziel von Psycho- und Verhaltenstherapeuten, die Sport gegen Depression verordnen, sei es, die Aufmerksamkeit dieser Menschen zu erlangen, ihre Sinne zu öffnen, damit sie wieder die Schönheit der Natur erleben können, heißt es bei "lifeline.de".
Um mitzumachen, bedarf es keiner besonders guten Kondition. Begonnen wird mit Walking, erst dann geht es mit dem Joggen los. Erfahrungsgemäß stelle sich schon nach ersten Erfolgserlebnissen ein neues Selbstwertgefühl ein. Haben doch Menschen, die an Depressionen leiden, oft das Gefühl, nichts mehr wert zu sein. Schon über das Joggen stellt sich das Gefühl wieder ein, etwas leisten zu können. Ganz wichtig: Das gemeinsame Erleben in der Gruppe ist der erste Schritt aus der Isolation, so das Online-Magazin.
