Auf Magenschleimhautentzündung achten
Berlin (dpa/gms) - Häufig wiederkehrende Magenschmerzen können auf eine Magenschleimhautentzündung hindeuten. Hervorgerufen werde die Erkrankung meistens durch so genannte Helicobacter pylori, teilt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Berlin mit. Die Bakterien würden auch durch den Magensaft nicht abgetötet.
Kämen Stress, Rauchen und Alkohol dazu, bestehe das Risiko, dass sich ernsthafte Folgeerkrankungen wie Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür einstellen. Eine Heliobacter-pylori-Infektion lässt sich den Angaben zufolge heutzutage auch ohne Magenspiegelung feststellen. So seien in der Apotheke spezielle Atemtests erhältlich. Zusätzlich könne der Arzt Blut- und Stuhltests vornehmen. Werde eine Infektion nachgewiesen, könne sie in der Regel mit Antibiotika erfolgreich bekämpft werden.
