Warnung vor Schlankheitspillen aus dem Internet
München (dpa) - Das bayerische Verbraucherschutzministerium, sowie die hessische Gesundheitsministerin Silke Lautenschläger, CDU, haben am 16. September vor chinesischen Schlankheitspillen aus dem Internet gewarnt. In Japan habe es nach Einnahme dieser Pillen Todesfälle gegeben.
Nach Angaben von Gesundheitsminister Eberhard Sinner, CSU, ist das Medikament in Japan zwar zurückgerufen worden, jedoch noch immer weltweit über das Internet erhältlich. Er warnte vor dem Medikament, das wegen der Nebenwirkungen seines Inhaltsstoffes Fenfluramin in Deutschland seit 1997 verboten ist. In Japan seien nach deren Einnahme, neben den Todesfälle, Leberschäden aufgetreten, sagte Lautenschläger unter Berufung auf eine Mitteilung der EU-Kommission. Die Pillen würden unter verschiedenen Namen als harmlose pflanzliche Mittel vermarktet, enthielten aber Schilddrüsenhormone und Fenfluramin, das zu lebensgefährlichem Bluthochdruck führen könne.
