Von Knochenschwund Bedrohte sollten Sport treiben

München (dpa/gms) - Von Knochenschwund bedrohte Menschen sollten ihren Körper regelmäßig und gezielt trainieren. Körperliche Belastung rege den Knochenstoffwechsel an, wodurch mehr Knochenmasse gebildet werde, berichtet die Fachzeitung «Ärztliche Praxis».

Zudem verbesserten regelmäßige Übungen das Gleichgewicht und die Koordination. Dies helfe dabei, Stürze zu vermeiden. Vor Beginn des Trainingsprogramm sollte dem Bericht zufolge aber auf jeden Fall Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden. Ideal sei es, mindestens drei Mal pro Woche Übungen zu machen, die vor allem Oberschenkel, Wirbelsäule und Unterarme belasten. Diese Regionen des Körpers seien durch Osteoporose, wie der Knochenschwund auch genannt wird, besonders gefährdet. Die größte Wirkung sei durch kurze, intensive Belastungen zu erreichen.

Geeignete Sportarten sind der Zeitung zufolge Fitness- und Krafttraining, Wirbelsäulengymnastik, Tai Chi und Tanzen. Gemieden werden sollten dagegen risikoreichere Betätigungen wie Reiten, Turnen und Skifahren. Im Alltag sollte besonders darauf geachtet werden, dass der Körper nicht einseitig belastet wird. So sollten etwa Einkäufe gleichmäßig auf zwei Taschen verteilt werden, die dann mit beiden Armen getragen werden.

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