Naturheilmittel
Phytotherapie - eine Therapieform mit Vergangenheit und Zukunft
Jahrhundertelang war der Ursprung der meisten Medikamente die Pflanze oder das Tier. Im Zeitalter der Naturwissenschaften nutzt man das Wissen über pflanzliche Zubereitungen und deren Wirkungen für ganz neue Wege: Man versucht, ihre arzneilich wirksamen Inhaltsstoffe zu identifizieren und künstlich herzustellen und zu variieren, um einzelne Wirkqualitäten noch zu
verstärken oder aber abzuschwächen. Ein Beispiel hierfür ist das weltweit bekannte Schmerzmittel Acetylsalicylsäure (ASS), das ursprünglich aus Weidenrinde gewonnen wurde.
Aber auch das Vielstoffgemisch insgesamt, das ein pflanzliches Arzneimittel nun einmal darstellt, gewinnt dabei an Aufmerksamkeit. Wissenschaftliche Nachweise für die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit pflanzlicher Auszüge sind gelungen. Untersuchungen über die Wirkungen der Inhaltsstoffe im Körper zeigen uns, daß häufig erst das Zusammenspiel verschiedener Stoffe die Wirksamkeit gegen eine Erkrankung ausmachen.
Dieses Kapitel wird auch künftig noch für spannende Forschungsansätze und für überraschende Erkenntnisse sorgen.
Heute verordnen Ärzte und empfehlen Apotheker qualitativ hochwertige und bewährte Phytopharmaka gleichermaßen wie chemisch-synthetische Arzneimittel. Patienten schätzen sie besonders wegen ihrer Verträglichkeit.
Die Phytotherapie (phytos, griech. = Pflanze), also Medizin auf Basis pflanzlicher Arzneimittel, wird der Allopathie (allos, griech. = fremd, anders; pathos, griech. = Leiden, Schmerz), der "Schulmedizin" zugeordnet. Im wesentlichen bedeutet dies, daß eine Erkrankung mit Medikamenten bekämpft wird, die genau gegen die Ursachen und Symptome der Erkrankung wirken. Ein
Patient mit Fieber bekommt also ein Arzneimittel, das Fieber senkt.
Die Phytotherapie ist nicht zu verwechseln mit der Homöopathie, der grundsätzlich andere theoretische Überlegungen ("Ähnliches soll mit ähnlichem behandelt werden") zugrunde liegen.
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Arzneipflanzen-Geschichten
Efeu - der immergrüne Kletterer
Im Altertum und in der Antike aber auch bei den Druiden der Kelten galt Efeu als heilige Pflanze. Die alten Ägypter verehrten damit ihren Gott Osiris; im antiken Griechenland war Efeu gleich mehreren Göttern, nämlich Bacchus, Pan und Demeter, geweiht. Römischen Priestern war es untersagt, Efeu zu berühren, da die Angst bestand, sie würden von der Pflanze gefangen gehalten.
Efeu (Hedera helix) ist ein Kletterstrauch, der mit seinen Haftwurzeln Höhen von 20 bis 30 Meter erklimmen kann. Als Kulturpflanze wird er deshalb zur Begrünung von Mauern und Hauswänden genutzt. Efeu stellt nur geringe Ansprüche an Licht und Sonne, so dass er auch in extrem schattigen Lagen gut gedeiht. Seine immergrünen Blätter bringen in den Herbst und Wintermonaten etwas Abwechslung in Parks und heimische Gartenanlagen. Efeu ist in fast ganz Europa zu Hause und gilt in den südöstlichen Regionen der Vereinigten Staaten als eingebürgert.
Im Alter von acht bis zehn Jahren blüht Efeu zum ersten Mal. Blütezeit ist zwischen August und Oktober. Zahlreiche Insekten, vor allem Bienen, werden von dem reichlich vorhandenen Nektar der recht unscheinbaren Efeublüte angelockt. Die Früchte des Efeus, kleine erbsengroße Beeren, überwintern und reifen erst im nächsten Frühjahr. Die Früchte können für Kinder eine Gefahr darstellen, denn Efeu gehört zu den Giftpflanzen. Das Essen der Beeren kann zu Übelkeit und Erbrechen führen, werden größere Beerenmengen aufgenommen, kommt es zu Brechdurchfällen und Krämpfen. Eine Behandlung des Kindes durch einen Arzt muss in jedem Fall erfolgen.
Schon früh in der Menschheitsgeschichte wurde Efeu aber auch als Heilpflanze eingesetzt. Die Anwendungsbereiche waren vielfältig: Erkrankungen der Milz, Durchfall und Ohrenschmerzen wurden damit ebenso behandelt wie Gicht, Verstopfung oder Hühneraugen. In mittelalterlichen Kräuterbüchern wurden Zubereitungen aus Efeu auch bei Steinleiden und sogar gegen die Pest empfohlen.
Ein medizinisches Einsatzgebiet der Pflanze hat sich dagegen bis heute erhalten, nämlich die Behandlung von Infektionen der Atemwege, insbesondere Bronchitis. Hierfür, das konnten wissenschaftliche Studien inzwischen belegen, ist Efeu tatsächlich ein hervorragendes Heilmittel. Die Inhaltsstoffe der Efeublätter, u. a. sogenannte Saponine, aber auch Flavonoide und Phenolcarbonsäuren, haben ausgeprägte schleimlösende sowie entzündungshemmende und krampflösende Wirkungen. Efeu ist deshalb zusammen mit wertvollem Thymianextrakt in den Präparaten Bronchipret Tropfen und Bronchipret Saft von Bionorica zur zuverlässigen Behandlung von Husten und Bronchitis enthalten.
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Wissenswertes rund um Arzneimittel
Was versteht man unter... ? Wichtige Stichworte aus dem Arzneimittelbereich (3)
Das Lateinische war viele Jahrhunderte lang die Fachsprache der Ärzte und Apotheker. Während Fachausdrücke lateinischen Ursprungs in der Medizin noch immer einen großen Stellen werte haben (z. B. bei den Diagnosen oder in der Anatomie), geht der Gebrauch solcher Begriffe in den Apotheken und bei Arzneimitteln mehr und mehr zugunsten deutscher Bezeichnungen zurück. Allerdings finden sich immer noch „Reste“ lateinischer Begriffe bei Warenzeichen von Arzneimitteln, weil diese kurz und knapp Sachverhalte erklären, die - wollte man sie verdeutschen - nur umständlich zu erläutern wären. Am häufigsten finden sich folgende Zusatzbezeichnungen bei Warenzeichen von Arzneimitteln:
Forte bedeutet stark und weist auf eine verstärkte Darreichungsform hin. Im Gegensatz dazu steht der Begriff mite
(= schwach, mild), der eine geringer dosierte Arzneimittelform kennzeichnet.
Retard (= verzögert) hinter einem Warenzeichen weist auf einen Arzneiform mit verlängerter Wirkungszeit hin. Hier wird der Wirkstoff nicht auf einmal, sondern verzögert, d. h. über mehrere Stunden hinweg, freigegeben. Dadurch müssen Arzneimittel wesentlich seltener eingenommen werden, in der Regel nur einmal am Tag. Einen ähnlichen Hinweis gibt auch die Zusatzbezeichnung depot.
Comp ist eine Abkürzung des lateinischen Begriffs compositum = zusammengesetzt. Hinter einem Warenzeichen bedeutet es, dass das Arzneimittel aus einer Kombination mehrerer Wirkstoffe besteht. Mono dagegen kennzeichnet ein Arzneimittel, das nur einen Wirkstoff enthält.
Wird an der Zusammensetzung eines Arzneimittels etwas geändert, so erhalten die alten Warenzeichen häufig den Zusatz novo (= neu), um diese Veränderung anzuzeigen.
Wird die Dosierung von mehrmals täglich auf nur einmal täglich reduziert, z. B. durch eine Veränderung des Freisetzungsverhaltens der Wirkstoffe, fügt man dem Warenzeichen den Zusatz uno (= eins, einmal pro Tag) bei. Will man auf besondere Eigenschaften hinweisen oder darauf, dass das Arzneimittel einen besonderen Wirkstoff zusätzlich enthält, so wird es gelegentlich mit plus (= mehr) markiert.
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Fit & Gesund
Fette in der Ernährung:
Welche wir brauchen, welche uns schaden
Die einen träumen bei dem Wort Fett von sahnigen Schlemmertorten, oder cremigen Käsen - den anderen fallen Kalorien, Übergewicht und Herzinfarkt ein. Es stellt sich die Frage: Sind Fette gut oder schlecht? - Beides! Es kommt auf die Menge an und darauf, welche Fette man zu sich nimmt.
Rund 600 Milliarden Fettzellen in unserem Körper, sogenannte Adipozyten, sind auf Speicherung programmiert. Sind unsere Energiezufuhr über die Nahrung und unser Energieverbrauch ausgeglichen, bleibt der Fettgehalt in den Adipozyten konstant. Essen wir aber stets zuviel, füllen sich die Fettzellen bis zum Platzen und wachsen so zu den größten Zellen unseres Organismus heran. Ab einem Gesamtfettgehalt des Körpers von 30 Kilogramm beginnt der Organismus sogar, neue Fettzellen zu bilden, um den „Über-Überfluss“ ebenfalls zu speichern. Diese Fähigkeit zur „Vorratshaltung“ war in der Entwicklungsgeschichte des Menschen Garant für das Überleben von harten Wintern oder Hungersnöten.
Körpereigene „Vorratshaltung“
Der Mensch von heute muss seine Nahrung nicht mehr mühsam suchen oder erzeugen. Hinzu kommt, dass durch den modernen, meist bewegungsarmen Lebensstil immer weniger Kalorien verbraucht werden. Der Überlebensvorteil vergangener Jahrtausende kehrt sich ins Gegenteil: ohne Nahrungsmittelknappheit werden viele von uns immer dicker und bleiben es. Folgen der falschen und zu fettreichen Ernährung sind zahlreiche Zivilisationskrankheiten.
Hauptbestandteil der Nahrungsfette sind sogenannte Fettsäuren. Von ihrer Struktur hängt es ab, ob ein Nahrungsfett eher gesundheitsfördernde oder -schädigende Effekte hat.
Je flüssiger, desto besser
Als Faustregel gilt: Je flüssiger ein Fett, desto besser ist seine gesundheitliche Bewertung, denn umso mehr ungesättigte Fettsäuren sind darin enthalten. Hartes Fett hingegen ist reich an gesättigten Fettsäuren, die - im Übermaß genossen - das Risiko für Herz- und Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Vor allem tierische Produkte, wie Fleisch, Milch, Käse und Butter, enthalten viele gesättigte Fettsäuren. Eine Ausnahme unter den tierischen Fetten bildet das Fischfett, vor allem von Seefisch (Hering, Makrele, Lachs). Es enthält mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, die sich u. a. positiv auf Blutdruck auswirken.
Ungesättigte Fettsäuren kommen hauptsächlich in pflanzlichen Ölen vor. Dabei sind Oliven- und Rapsöl besonders reich an einfach ungesättigten Fettsäuren. Zudem enthalten pflanzliche Öle, vor allem Distel-, Sonnenblumen- oder Maiskeimöl, Linol- und Linolensäure. Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind lebensnotwendig, da der Körper sie selbst nicht produzieren kann.
Ein Wort zum Cholesterin
Cholesterin erfüllt im Organismus wichtige Aufgaben. Es ist Baustein jeder Körperzelle, aus ihm werden bestimmte Hormone sowie die Vorstufe des Vitamins D gebildet. Im Körper liegt es in zwei Formen vor, dem für die Gesundheit günstigen HDL-Cholesterin und dem schlechten LDL-Cholesterin.
Fettreiche Kost mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren lässt das schlechte LDL-Cholesterin ansteigen und bewirkt so ein erhöhtes Risiko für Herz- und Kreislauf-Erkrankungen. Einfach und mehrfach ungesättigte Nahrungsfette führen dagegen zu einer Senkung des LDL-Cholesterins.
Gesund mit Fett: Tipps & Tricks
Essen Sie insgesamt weniger Fett. Maximal 70 bis 80 Gramm pro Tag empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Der Hauptteil sollte dabei aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, d. h. pflanzlichen Ölen, stammen.
Reduzieren Sie den Anteil an tierischen, gesättigten Fettsäuren und achten Sie gleichzeitig auf die versteckten Fette in Wurst, Käse oder Backwaren. 65 Prozent der Fette, die wir essen, stammen aus diesen versteckten Fetten. Magere Wurst- und Käsesorten sowie fettarme Milchprodukte helfen, Fett einzusparen.
Steigen Sie auf fettarme Zubereitungsmethoden um (Dünsten, Garen in Folie, Dampfdrucktopf oder Grillen).
Setzen Sie Ihre Saucen auf Fett-Spar-Diät: Joghurt, Kefir oder Magerquark statt Sahne.
Verwenden Sie Streichfett sparsam. Leckere Brotaufstriche lassen sich auch aus Magerquark oder Frischkäse herstellen.
Essen Sie reichlich Obst und Gemüse. Hier gibt es keine Begrenzung nach oben. Pflanzliche Lebensmittel sind arm an Fett, dafür reich an Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralien sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Zudem enthalten Obst und Gemüse sogenannte Antioxidantien. Sie schützen das schlechte LDL-Cholesterin vor der Oxidation und wirken so der Entstehung von Arteriosklerose entgegen.
Und damit Sie kein Fett ansetzen, sorgen Sie für Bewegung.
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Aktuelles Thema
Gut durch Herbst und Winter
Natur pur bei Schnupfen, Husten & Co.
Erkältungskrankheit mit Schnupfen, Husten, Heiserkeit, mit Kopf- und Gliederschmerzen, Unwohlsein oder gar Fieber sind für viele Menschen die unangenehmen Begleiter durch die feucht-kalten Herbst- und Wintermonate. Doch jeder kann etwas tun, um der Erkältungsplage entgegenzuwirken. Und wenn es einen doch erwischt hat, helfen Wirkstoffe aus Pflanzenkraft, damit man bald wieder obenauf ist.
Die beste Erkältung ist diejenige, die man gar nicht erst bekommt. Mit einem „Anti-Erkältungs-Programm“ für die ganze Familie, hat man gute Chancen, den Erkältungsviren ein Schnippchen zu schlagen.
„Anti-Erkältungs-Programm“
An erster Stelle steht die Stärkung des Immunsystems. Denn nur wenn die körpereigenen Abwehrkräfte fit sind, können sie Krankheitserregern erfolgreich Paroli bieten. Alles, was dem Immunsystem hilft, ist deshalb auch gut gegen Erkältungen.
Essen Sie reichlich frisches Obst und Gemüse. Die darin enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe unterstützen die Immunabwehr. Vor allem Vitamin C hilft, Erkältungen vorzubeugen. Besonders reichlich enthalten ist es in Zitrusfrüchten, Kiwis, Paprika und Kohlgemüsen, aber auch in Kartoffeln.
Sorgen Sie immer für der Witterung angepasste Kleidung und halten Sie insbesondere Hände und Füße warm. Denn Unterkühlung führt zu einer reflexartigen Drosselung der Durchblutung der Nasenschleimhäute. Dadurch verengen sich die Blutgefäße und weniger Abwehrzellen gelangen an die Hauptangriffsstellen von Erkältungsviren.
Trainieren Sie Ihre Blutgefäße, damit diese schneller auf die Temperaturschwankungen zwischen drinnen und draußen reagieren können. Hier helfen - regelmäßig angewendet - vor allem warm-kalte Wechselduschen.
Tanken Sie Licht und Luft. Nutzen Sie die wenigen Sonnentage in der dunklen Jahreszeit für Spaziergänge und Aktivitäten im Freien.
Sorgen Sie für genügend Schlaf. Ein ausgeruhter Körper ist widerstandsfähiger.
Verzichten Sie - wenn möglich - aufs Händeschütteln. Hierüber werden Erkältungserreger häufig übertragen.
Wenn die Abwehr dennoch versagt
Alle um einen herum schniefen, niesen und husten, man wird sozusagen mit Milliarden von Erkältungsviren bombardiert. Dann schlagen oft die besten Vorbeugemassnahmen fehl. Mit Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Kribbeln in der Nase und Kratzen im Hals kündigt sich eine Erkältung an.
Schnupfen ist das häufigste Symptom bei einer Erkältung. In 80 von 100 Fällen ist er mit von der Partie. Er entsteht, wenn es den Schnupfenviren gelingt, in die Zellen der Nasenschleimhaut einzudringen und sich dort zu vermehren. Es kommt zu einer Entzündung, in deren Verlauf die Nasenschleimhaut anschwillt und die Schleimzellen zunächst ein dünn-, später ein immer dickflüssigeres Sekret produzieren. Die Nase verstopft, und was noch schlimmer ist, auch die feinen Öffnungen zu den Nasennebenhöhlen werden verschlossen. Dies birgt die Gefahr, dass es zu einer Entzündung der Nebenhöhlen und den damit verbundenen Beschwerden wie Druckgefühl und Schmerzen im Bereich von Augen, Schläfen, Stirn und Nasenwurzel auftreten. Doch soweit sollte es man erst gar nicht kommen lassen.
Bei verstopfter Nase keine Experimente
Deshalb bei verstopfter Nase nicht herumexperimentieren, sondern gleich handeln - mit Sinupret, dem Mittel der Wahl bei verstopfter Nase und entzündeten Nebenhöhlen. Die Inhaltsstoffe aus fünf Arzneipflanzen (Ampferkraut, Gelber Enzian, Schlüsselblume, Eisenkraut, Schwarzer Holunder) in Sinupret ergänzen und verstärken sich in ihrer Wirkung aufs Beste: Der festsitzende Nasenschleim wird gelöst, die Erkältungsviren werden direkt bekämpft, die entzündete Nasenschleimhaut schwillt ab, Druckgefühl und Schmerzen lassen nach. Man kann wieder frei durchatmen. Seit Jahrzehnten eingesetzt und millionenfach bewährt, ist Sinupret unter den pflanzlichen Arzneimitteln übrigens ein echter Klassiker. Hals-Nasen-Ohren-Ärzten geben es nicht nur gerne ihren Patienten, sondern nehmen es - wie eine im vergangenen Herbst durchgeführte Umfrage zeigte - im Krankheitsfall auch selbst.
Den Husten matt setzen
Zu den meisten Erkältungen gehört als weiteres Symptom der Husten, dann nämlich, wenn sich die Krankheitserreger nicht nur in der Nase, sondern auch in den tieferliegenden Atemwegen, den Bronchien, festgesetzt haben. Das Spiel der Viren ist das Gleiche. Sie rufen eine schmerzhafte Entzündung der Bronchialschleimhaut hervor und bewirken eine verstärkte Sekretproduktion der Schleimzellen, wodurch die Atmung zum Teil stark behindert wird. Mit dem Hustenreflex versucht der Organismus den zähen Schleim aus den Bronchien herauszutransportieren, was allerdings nur teilweise gelingt. Jetzt gilt es, unseren Körper sanft, aber dennoch wirkungsvoll zu unterstützen. Dies kann eine Hustenarznei wie Bronchipret von Bionorica leisten. Mit seinen Pflanzenwirkstoffen aus Thymian und Primel in Bronchipret-Tabletten bzw. Thymian und Efeu in den Tropfen sowie dem speziellen Saft für Kinder löst es nicht nur den zähen Schleim, sondern hat gleichzeitig entzündungshemmende, antivirale und vor allem auch Hustenreiz-mildernde Effekte.
Wenn die Stimme weg bleibt
Eine Virusinfektion der Schleimhaut im Kehlkopfbereich beeinträchtigt auch die Funktion der Stimmbänder. Das unangenehme Ergebnis: Heiseres Krächzen oder gänzlicher Verlust der Stimme. Um Heiserkeit zu behandeln und möglichst schnell wieder bei Stimme zu sein, helfen die zuckerfreien Bronchipret Thymian Pastillen zum Lutschen. Sie enthalten hochdosiert die ätherischen Öle des Thymians mit den Hauptbestandteilen Thymol und Carvacrol. Bronchipret Thymian Pastillen haben einen stark entzündungshemmenden und schleimlösenden Effekt. Die ätherischen Thymianwirkstoffe legen sich wie ein Schutzfilm über die entzündete Schleimhaut und sind Balsam für die geschundenen Stimmbänder. Heiserkeit und Hustenreiz lassen nach, die entzündliche Schwellung der Schleimhaut geht zurück.
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Gesundheits-Tipps von
Dr. med. H. O. Popp,
Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren
Wenn Kinder Halsentzündungen haben, vor allem in Verbindung mit Fieber, wünschen viele Mütter, dass der Arzt ein Antibiotikum verordnet. Aber: Bei etwa 98 Prozent aller Atemwegsinfekte helfen Antibiotika nicht, denn die Krankheitserreger sind Viren.
Fieber ist immer ein Zeichen dafür, dass sich das Immunsystem des Kindes mit den Viren auseinandersetzt. Ein vorschneller Einsatz fiebersenkender Mittel ist nicht angebracht.
Um Halsschmerzen und Schluckbeschwerden zu lindern. Und die Immunabwehr der kleinen Patienten zu unterstützen, empfehle ich ein pflanzliches Arzneimittel wie Tonsilgon N. Dieses für Kinder gut geeignete Präparat enthält Extrakte aus sieben Arzneipflanzen, u. a. Eibisch, Kamille und Schafgarbe. Die pflanzlichen Wirkstoffe bekämpfen die Entzündung der Schleimhaut, Rötung und Schwellung gehen zurück, die Schluckbeschwerden lassen nach. Außerdem stärken Eibisch und Kamille das Immunsystem. Man kann Tonsilgon N Tropfen sehr gut mit etwas Tee verabreichen. Gegen das Fieber helfen Wadenwickel. Man befeuchtet zwei Tücher mit kaltem Wasser, träufelt Retterspitzwasser äußerlich(Apotheke) darauf und legt sie dem Kind um die Waden. Alle zwei Stunden werden die Wadenwickel gewechselt. Sie wirken beruhigend und senken das Fieber.
Achten Sie auch darauf, dass ihr Kind möglichst viel trinkt. Was getrunken wird spielt dabei weniger eine Rolle. Sie können Ihren Nachwuchs durchaus mit seinem Lieblingsgetränk erfreuen.Seitenanfang Pflichttexte
Bronchipret® Tropfen, Saft für Kinder; Bronchipret® TP Filmtabletten
Bei akuter und chronischer Bronchitis, wenn übermäßige Verschleimung und Husten im Vordergrund stehen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bronchipret Tropfen enthalten 19 Vol.-% Alkohol.
Bronchipret Saft enthält 7 Vol.-% Alkohol.
Nur in der Apotheke erhältlich.
Stand: 10/98
Bronchipret® Thymian Pastillen
Erkältungskrankheiten der oberen Luftwege, bei Beschwerden der Bronchitis und des Keuchhustens.Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Nur in der Apotheke erhältlich.
Stand:03/99
Sinupret* Dragees Bionorica
Sinupret* Tropfen Bionorica
Bei akuten und chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Sinupret Tropfen Bionorica enthalten 19 Vol.-% Alkohol.
Nur in der Apotheke erhältlich.
Stand: 10/98
Tonsilgon* N Dragees, Tropfen
Häufig wiederkehrende (rezidivierende) oder chronische Atemwegsinfektionen, insbesondere Tonsillitis (Mandelentzündung). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Tonsilgon N Tropfen enthalten 19 Vol.-% Alkohol.
Nur in der Apotheke erhältlich.
Stand: 10/98
