Wechseljahre
Was sind Wechseljahre
Die Phasen
Wechseljahre, eine Krankheit?
Hormone, Botenstoffe
Menstruation
Schlafstörungen
Seelische Beschwerden
Brustbeschwerden
Harnblasenschwäche
Harnwegsinfektionen
Haarprobleme
Hautprobleme
Gewichtsprobleme
Besondere Risiken
Möglichkeiten der Behandlung
Hormonersatztherapie
Berechtigte Ängste
Was soll beachtet werden?
Die "richtige" Therapie
Vorbeugen und gesundes Leben
Gesunde Ernährung
Bewegung und Sport
Osteoporoseprohylaxe
Brustuntersuchung
regelmäßige Arztbesuche
Konsensus Empfehlungen der
Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
Der Begriff Wechseljahre (oder medizinisch: Klimakterium) beschreibt den wichtigen und ganz normalen Zeitraum im Leben einer Frau, in dem die körpereigene Produktion der Sexualhormone (Östrogene und Gestagene) nachlässt und sich somit die Fähigkeit zur Fortpflanzung zurückbildet.
Die Wechseljahre sind also so etwas wie das Gegenstück zur Pubertät, in der die Produktion der Östrogene und Gestagene angelaufen ist. So wie sich die Pubertät zunächst unmerklich anbahnt und langsam in Gang kommt, verlaufen auch die Wechseljahre allmählich und in Stufen.
Obwohl die allerletzte Regelblutung gleichbedeutend mit dem Ende der Fruchtbarkeit ist, sind die Wechseljahre mit ihr noch lange nicht beendet. Der Körper nimmt sich jetzt noch viele Jahre Zeit, um die tief greifenden hormonellen Umstellungen möglichst schonend und frei von unangenehmen Begleiterscheinungen ablaufen zu lassen. Das jedoch gelingt leider nicht immer!
Die Medizin unterteilt die Wechseljahre in drei grundlegende Abschnitte:
Die Prämenopause bezeichnet die Zeit, in der sich der Wechsel ankündigt. Etwa ab dem 40. Lebensjahr können erste Beschwerden auftreten. Es kann dann zu Blutungsunregelmäßigkeiten und verschiedenen Beschwerden kommen.
Mit dem Begriff Menopause ist die allerletzte Monatsblutung gemeint. Um wirklich sicher zu sein, ob es sich um die Menopause handelt, muss noch etwa ein Jahr abgewartet werden. Wenn man unsicher ist, sollte man sich an den Arzt wenden.
Zur Postmenopause rechnet die Medizin das Jahrzehnt nach der Menopause. In den Eierstöcken werden jetzt immer geringere Mengen Östrogene und Gestagene gebildet, bis die Produktion schließlich vollständig eingestellt wird Seitenanfang
die Vorboten:
In der Prämenopause, die bei vielen Frauen bereits um das 40. Lebensjahr herum beginnt, machen sich häufig erstmalig Erscheinungen bemerkbar, die als Vorboten der bevorstehenden Wechseljahre verstanden werden können. In erster Linie sind dies Unregelmäßigkeiten bei der Monatsblutung. Aber auch zuvor nicht gekannte Ereignisse wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Nervosität und Stimmungsschwankungen können den Wechsel ankündigen.Seitenanfang
Nein, die Wechseljahre sind keine Krankheit! Sie sind ein natürlicher und fester Bestandteil im Leben der Frau. Mehr noch, sie erfüllen überaus lebenswichtige Funktionen: Die Wechseljahre bewahren vor den Strapazen und den gesundheitlichen Risiken einer Schwangerschaft bzw. Geburt im höheren Alter! Außerdem bringen sie Unabhängigkeit (z. B. von belastenden Verhütungsmaßnahmen). Wer sich diese Vorteile vor Augen führt, vermag den Wechseljahren auch manch Gutes abzugewinnen.
Die Tatsache, dass die Wechseljahre aber auch Auslöser verschiedener körperlicher und seelischer Beschwerden sein können, soll nicht verschwiegen werden. Es gibt jedoch eine Vielzahl einfacher und effektiver Möglichkeiten, mit denen sich diese abschwächen oder sogar vollständig beseitigen lassenSeitenanfang
Hormone (griechisch: hormao = antreiben) sind Botenstoffe. Sie werden vom Körper benötigt, um Informationen, Nachrichten oder Befehle im gesamten Organismus zu verteilen. Daher werden sie auch Körperbotenstoffe genannt.
Die verschiedenen Hormone werden in hierfür spezialisierten Drüsenzellen gebildet und direkt ins Blut ausgeschüttet. Der Hypothalamus (Teil des Zwischenhirns), die Hirnanhangdrüse (Hypophyse), die Schilddrüse, die Nebenniere, die Bauchspeicheldrüse und die Eierstöcke sind wichtige hormonproduzierende Drüsen der Frau. An ihren jeweiligen Zielorten angekommen, lösen Hormone genau die Aktivität aus, für die sie bestimmt sind.
Steuerzentrale der Hormonausschüttung ist das Gehirn. Es kontrolliert die eingehenden Informationen aus allen Körperbereichen und leitet bei Bedarf die Produktion und die Freisetzung von Hormonen ein.
Hormone steuern aber nicht nur alltägliche Prozesse, sie lenken auch das Wachstum und die Körperentwicklung ganzer Lebensabschnitte. Mit Beginn der Pubertät leiten die Sexualhormone die Entwicklung der Fortpflanzungsorgane und die Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale ein. Mit dem Eintritt in die Wechseljahre wird der Fortpflanzungsfähigkeit der Frau durch die allmähliche Einstellung der Östrogen- und Progesteronproduktion dann wieder ein Ende gesetztSeitenanfang
Östrogene
Unter dem Begriff Östrogene fasst die Medizin eine Gruppe von mindestens 30 Substanzen zusammen. Die bekanntesten hiervon sind Östradiol, Östron und Östriol. Östrogene werden hauptsächlich in den Follikelzellen des Eierstocks produziert, aber auch in geringem Maße in den Fettzellen des Körpers.
Eine Vielzahl wichtiger Funktionen und Prozesse im Körper kommen nur unter direkter oder indirekter Mitwirkung der Östrogene zustande:
Östrogene ...
leiten in der Pubertät die Ausbildung der weiblichen Fortpflanzungsorgane ein
steuern die Entwicklung der sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmale
bestimmen vor allem die erste Hälfte des monatlichen Zyklus
sind wichtig für den normalen Verlauf einer Schwangerschaft
wirken als Radikalfänger
Östrogene senken den Cholesterinspiegel und die Blutfettwerte
stabilisieren die Wärme- und Kreislauf-
regulation des Gehirns
fördern die Körperdurchblutung sowie die Weitung der Blutgefäße
fördern die Proteinbiosynthese
fördern die Wassereinlagerung des Körpergewebes
hemmen die für den Knochenabbau zuständigen Zellen
fördern das Wohlbefinden, die Stimmungslage und die seelische Ausgeglichenheit
sind wichtig für den gesunden Schlaf
erhöhen die Aufmerksamkeit, das Konzentrationsvermögen und das Kurzzeitgedächtnis
verbessern die Geschicklichkeit (psychomotorische Fähigkeiten)
verringern den Appetit und senken das Körpergewicht Seitenanfang
Progesteron
Progesteron ist die Stammverbindung der so genannten Gestagene. Oder anders: Alle Substanzen mit progesteronähnlicher Wirkung werden als Gestagene bezeichnet. Progesteron wird vom Gelbkörper, der sich nach dem Eisprung aus dem zurückgebliebenen Follikel bildet, hergestellt. Es wird darum auch als Gelbkörperhormon bezeichnet. Während der Schwangerschaft produziert die Plazenta neben Östrogenen auch das Progesteron.
Hier die wichtigsten Aufgaben des Progesterons im Überblick:
Progesteron ...
stellt der Gebärmutterschleimhaut ausreichend Nährstoffe für die Einnistung der befruchteten Eizelle bereit
wird vor allem in der zweiten Hälfte des monatlichen Zyklus gebildet
wirkt mit Östrogen zusammen schwangerschaftserhaltend
unterdrückt während der Schwangerschaft die Heranreifung weiterer Eizellen
ist mitverantwortlich für die Entwicklung der Brustdrüsen
senkt das Vermögen des Körpers zur Bindung von Wasser
wirkt seelisch und körperlich entspannend und schlaffördernd
steigert über die Anregung des Stoffwechsels den Appetit
erhöht die Körpertemperatur Seitenanfang
Androgene
Männliche Hormone (Androgene) sind ebenfalls ein natürlicher Bestandteil des weiblichen Körpers, genauso wie auch weibliche Hormone im männlichen Körper gebildet werden.
Sowohl im männlichen als auch im weiblichen Körper kommen - natürlich in gänzlich unterschiedlichen Konzentrationen - vier Androgene vor:
Testosteron
Androstendion
Androsteron
Dehydroepiandrosteron (DHEA)
Frauen produzieren kleinere Mengen Androgene in den Eierstöcken und der Nebennierenrinde. Wenn die Eierstöcke ihre Funktion eingestellt haben, werden Androgene der Nebenniere im Fettgewebe verstärkt in Östradiol und Östriol umgewandelt, um einen Restöstrogenspiegel zu gewährleisten.
Dennoch nimmt der Einfluss der Androgene mit dem Ende der Östrogen- und Progesteronproduktion in den Wechseljahren zu. Der verstärkte Einfluss männlicher Hormone kann z. B. zu einer verstärkten Körperbehaarung führen. Solche Veränderungen sind jedoch selten und hauptsächlich bei veranlagungsbedingt hohen Androgenspiegeln zu beobachten.Seitenanfang
Wirkungen männlicher Hormone auf den weiblichen Körper:
Androgene ...
verstärken die Körperbehaarung
fördern die Proteinbiosynthese
fördern das Wachstum (anaboler Effekt)
stimulieren die Stammzellen des Knochenmarks und fördern die Bildung roter Blutkörperchen
beleben das sexuelle Verlangen
fördern das Stressverhalten (erhöhtes aggressives Verhalten)
Hormonell bedingte Beschwerden
Dass den Wechseljahren kein guter Ruf vorauseilt, ist in erster Linie auf die Möglichkeit lästiger und Lebensqualität verringernder Beeinträchtigungen zurückzuführen. Die möglichen körperlichen und seelischen Beschwerden sind eine direkte Folge der gedrosselten Östrogenproduktion. Diese verläuft jedoch nicht gleichmäßig, sondern schrittweise - mal schwächer und mal stärker. Darum ist für viele Wechseljahresbeschwerden typisch, dass sie nur zeitweise auftreten.
Die Vielzahl der hier aufgeführten Beschwerden soll keinesfalls abschrecken, sie dient nur der Vollständigkeit. Denn nicht jede Frau muss sie bekommen und schon gar nicht in einer solchen Häufung. Seitenanfang
So wie viele junge Frauen in der Pubertät unter Menstruationsschmerzen und heftigen Blutungen leiden, gilt dies auch für Frauen in den Wechseljahren. Da der weibliche Zykus sehr empfindlich auf seelische und körperliche Veränderungen reagiert, sind Menstruationsbeschwerden in Zeiten, in denen sich der Körper - wie eben in den Wechseljahren - auf neue Gegebenheiten einstellen muss, keine Überraschung
Hitzewallungen gehören zu den ganz typischen Symptomen der Wechseljahre. Sie beginnen häufig mit einem plötzlichen intensiven Hitzegefühl im Gesicht, das sich wellenartig über Kopfhaut, Nacken, Brust und Oberarme ausbreitet. Die Körpertemperatur steigt dabei, die Haut kann sich röten, Herz- und Pulsschlag werden schneller und der Blutdruck steigt. Zudem können Schwindelgefühle auftreten. Häufig kommt es im Anschluss an eine "Wallung" zu heftigen Schweißausbrüchen, die so weit gehen können, dass die Kleidung gewechselt werden muss. Einer Hitzewallung folgt nicht selten ein Gefühl der Kälte und des Fröstelns. Manche Frauen fühlen sich nach einer Wallung körperlich erschöpft und müde.
Dieses Geschehen kann von nur wenigen Sekunden bis zu mehreren Minuten dauern. Es wiederholt sich in unregelmäßigen Abständen und kann in Einzelfällen innerhalb von 24 Stunden bis zu 30-mal wiederkehren.
Man geht davon aus, dass das vegetative Nervensystem (der Teil des Nervensystems, den wir nicht bewusst steuern können) Ausgangspunkt einer Hitzewallung ist. Als Reaktion auf die hormonellen Verschiebungen erweitern sich durch eine Fehlregulation urplötzlich die kleinen Blutgefäße in der Haut. Dadurch fließt mehr Blut durch die Gefäße, woraufhin die Hauttemperatur ansteigt und sich die Haut rötet. Die Poren öffnen sich, Schweiß bricht aus, der mit seiner kühlenden Wirkung das anschließende Frösteln erklärt.
Hormonelle Ungleichgewichte führen bei manchen Frauen zu Ein- und Durchschlafstörungen. Sehr häufig stehen sie aber auch in direktem Zusammenhang mit Hitzewallungen. Jedoch sind nicht immer die Wechseljahre als Ursache von Schlafstörungen zu sehen. Falsche Ernährung, Bewegungsmangel und seelische Faktoren sind wichtige Gründe, warum es immer wieder Probleme mit dem Schlaf geben kann.
Dass diese Schlafstörungen sehr ernst zu nehmen sind, steht außer Frage. Schlafmangel bis hin zum Schlafentzug kann auf Dauer Folgen haben. Das wissen besonders Mütter aus der Zeit, als ihre Babys sie im Stundentakt aus dem Schlaf gerissen haben. Nicht nur, dass die körperliche Leistungsfähigkeit sinkt, auch das seelische Gleichgewicht gerät früher oder später ins Wanken. Der Organismus wird zudem anfälliger für Infektionen und andere Erkrankungen.
Es wäre nicht ganz richtig, die in den Wechseljahren auftretenden seelischen Probleme als typisches Merkmal der Wechseljahre zu bezeichnen. Anders also als beispielsweise Hitzewallungen, die tatsächlich nur in den Wechseljahren vorkommen.
Seelische Probleme stehen immer in direktem Zusammenhang mit der eigenen Lebensgeschichte und den persönlichen Lebensumständen. Eine rundum glückliche und zufriedene Frau wird kaum, nur weil sie in die Wechseljahre kommt, in eine massive depressive Verstimmung fallen. Bei Frauen dagegen, die ihre gesamte Lebenssituation als eher unbefriedigend erleben, sieht die Sache anders aus. Bereits vorhandene Probleme mit der Psyche können sich durch die hormonellen Umstellungen der Wechseljahre verstärken oder erst richtig zum Ausbruch kommen.
Wenn Sie des Öfteren mit Reizbarkeit, Nervosität, Lustlosigkeit oder gedrückter Stimmung zu tun haben, sollten Sie selbstkritisch in sich hineinhorchen und nach realistischen Auswegen oder Möglichkeiten zur Verbesserung Ihrer Situation suchen. Oft helfen schon mehrere kleine Schritte in die richtige Richtung.
Schmerzen oder Spannungsgefühl
Schmerzen oder Spannungsgefühle in der Brust werden in der Medizin Mastodynie genannt. Sie können eine Folge hormoneller Veränderungen in der Brustdrüse sein, wie sie überwiegend im 4. und 5. Lebensjahrzehnt vorkommen. Hormonbedingte Umbauprozesse in der Brustdrüse werden als Mastopathie bezeichnet. Dabei können Spannungen, Schwellungen, Schmerzen und auch knotenartige Verhärtungen auftreten, die sich oftmals nach der Menopause zurückbilden.
Dennoch sollte jede Frau, die Beschwerden in der Brust hat, zur Sicherheit den Frauenarzt aufsuchen und die genaue Ursache abklären lassen. Sollte hinter diesen Beschwerden wirklich eine ernstere Ursache stecken, steigen die Chancen einer vollständigen Heilung mit jedem Tag, an dem die Behandlung früher begonnen wird. Angst (z. B. vor dem Gang zum Arzt) ist also nicht nur ein schlechter, sondern sogar ein gefährlicher Berater
Veränderung der Brüste:
Seit der Pubertät hat die Östrogenproduktion das Drüsen-, Fett- und Fasergewebe der Brust gestützt. Wenn in den Wechseljahren die Östrogenproduktion nachlässt, können die Brüste an Festigkeit verlieren. Seitenanfang
Sexuelle Probleme
Vor und nach der Menopause kann die Schleimhaut der Scheide so dünn und trocken werden, dass sie "brennt" oder beim Verkehr stark schmerzt und sogar blutet. Das liegt u. a. am spärlicher werdenden Scheidensekret. Dies nimmt im gleichen Maße ab, wie die Östrogenproduktion nachlässt. Es ist verständlich, dass eine "trockene Scheide" nicht gerade den Spaß am Sex fördert und oftmals die Ursache einer Ablehnungshaltung ist, die den Partner irritieren und verunsichern kann.
Eine körperliche Blockade ist keinesfalls mit einer seelischen zu verwechseln. Hier verkrampft sich eine Frau z. B. infolge einer schwer wiegenden Beziehungsstörung so sehr, dass der Verkehr nicht mehr schmerzfrei möglich istSeitenanfang
Wenn die Östrogenmengen in den Wechseljahren langsam abnehmen, kommt es häufiger vor, dass das Gewebe der Blase, Harnröhre und Gebärmutter erschlafft. Dies kann zu einer Senkung der Blase und der Gebärmutter führen.
Bei Frauen, die Kinder geboren haben, kommt oftmals noch hinzu, dass bei der Geburt die Muskelfasern des Beckenbodens überdehnt wurden und hierdurch die Elastizität nachlässt.
Dies kann dazu führen, dass zum Beispiel beim Husten, Lachen oder Heben schwerer Gegenstände sowie bei gefüllter Blase ungewollt Harn "abgeht". Die Häufigkeit, auf die Toilette zu müssen, nimmt zu, und die Neigung zu Harnwegsinfekten steigt.Seitenanfang
Wenn die Östrogenproduktion in den Wechseljahren gedrosselt wird, sind oftmals Scheide und Harnröhre unmittelbar davon betroffen. Das Gewebe verliert nicht nur an Feuchtigkeit, es kommt auch zu einer Verschiebung des Säuremilieus (pH-Wert). Das kann dazu führen, dass nützliche Bakterien, die für ein gesundes "Klima" sorgen, mehr und mehr verschwinden. Stattdessen entsteht ein Nährboden für Krankheitskeime, der Harnwegs- und Genitalinfektionen den Weg frei macht.
Eine Harnwegsinfektion erkennt man beispielsweise am andauernden Drang "zu müssen" sowie am Brennen beim oder nach dem Wasserlassen.Seitenanfang
Viele Frauen stellen in den Wechseljahren fest, dass ihr Haar dünn und stumpf wird und die Achsel- und Schambehaarung abnimmt. Zeitgleich kann es auch vorkommen, dass die Gesichts- und Körperbehaarung zunimmt. Häufig sind Oberlippe, Kinn und Wangen betroffen sowie Brust, Arme und Beine.
Während die Östrogene in der Pubertät das Wachstum der Achsel- und Schambehaarung auslösen, verursacht der abnehmende Östrogenspiegel ein "Dünnerwerden" der Behaarung. Durch die verringerte Östrogenproduktion gewinnen die männlichen Hormone, die Androgene (die eine Frau ebenfalls besitzt), an Gewicht und fördern die Ausprägung einer eher dunklen KörperbehaarungSeitenanfang
Bereits im Alter von 25 bis 30 Jahren beginnt die Haut, Fältchen und Falten zu bilden. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang, der durch bestimmte Faktoren gefördert wird. Dazu zählen intensive Sonnenbestrahlung, trockene Heizungsluft, zu wenig Bewegung, falsche Ernährung, Rauchen, Schlafmangel, Stress und auch Unzufriedenheit. Mitte der Vierziger kommt ein wichtiger Faktor hinzu, der die Struktur und den Feuchtigkeitsgehalt der Haut verändert: die nachlassende Östrogenproduktion.Seitenanfang
Mit dem Gewicht - und damit auch mit der Figur - verhält es sich ähnlich wie mit der Haut. Erste Veränderungen treten häufig schon lange vor den Wechseljahren auf. Spätestens mit 35 Jahren verlangsamt sich der Stoffwechsel, und zwar mit jedem Lebensjahr etwas mehr. Der Körper verbraucht also immer weniger Kalorien.
Nach der letzen Regelblutung fällt z. B. die viel Energie verzehrende Menstruation weg. Die überschüssige Energie wird vom Körper in Fett umgewandelt, welches dann bestimmte Körperpartien mehr und mehr auspolstert. Hinzu kommt, dass sich mit den Jahren das Verhältnis von Muskeln und Körperfett verschiebt. Muskelmasse nimmt ab, Körperfett zu. Es ist also falsch und ungerecht, vorschnell eine Willensschwäche oder Nachlässigkeit zu unterstellen. Gerade Lebenspartner machen es sich hier auf Kosten der Frauen oft zu einfach.Seitenanfang
Neben verschiedenen lästigen und unangenehmen, aus medizinischer Sicht aber weniger bedeutsamen Beschwerden hat die nachlassende Östrogenproduktion in den Wechseljahren auch Auswirkungen auf unterschiedliche Organe und Funktionen im Körper. Beispielsweise schützen Östrogene vor bestimmten Erkrankungen. Sinkt der Östrogenspiegel, lässt dieser Schutz nach und das Risiko z. B. einer Osteoporose erhöht sich.
Die Schutzfunktion, die Östrogene für Herz und Kreislauf ausüben, besteht darin, dass sie die Einlagerung von Cholesterin in den Arterien verhindern helfen und so einer Gefäßverengung vorbeugen.
Östrogene schützen die Arterien vor Ablagerungen, die durch das so genannte "böse" Cholesterin (LDL-Cholesterin) verursacht werden. Gleichzeitig bewirken sie eine höhere Konzentration des "guten" Cholesterins (HDL-Cholesterin) im Blut, welches den Abtransport des "bösen" LDL-Cholesterins fördert. Je weiter der Östrogenspiegel in den Wechseljahren absinkt, desto schwächer wird der Einfluss des "guten" HDL-Cholesterins. Es kann so schneller zu Ablagerungen und Verengungen der Blutgefäße kommen.
Fehlende Östrogene sind nur ein Risikofaktor für die Entstehung der Arteriosklerose. Als weitere Risikofaktoren, die zum Teil viel bedeutsamer sind, sind hier Übergewicht, mangelnde Bewegung, Rauchen, Stress, Fettstoffwechselstörungen und Zuckerkrankheit (Diabetes) zu nennen.Seitenanfang
Es ist wichtig, dass Frauen die Wechseljahre als eine von der Natur gewollte Veränderung ihres Körpers begreifen und diese ohne Vorurteile annehmen.
Die Vorstellung von verminderter Schönheit oder Attraktivität und nachlassender sexueller Empfindungs- und Erlebnisfähigkeit spukt in vielen Köpfen herum, ist aber falsch. Viele Frauen genießen besonders in den Wechseljahren ihre körperliche Empfindungsfähigkeit und entwickeln auch ein ungleich stärkeres und reiferes Körpergefühl.
Dennoch darf nicht verschwiegen werden, dass die Wechseljahre für viele Frauen mit allerhand lästigen Begleiterscheinungen verbunden sind. Falsch ist aber in jedem Fall, diese Beschwerden zu erleiden und vorschnell aufzugeben. Beeinträchtigen die Beschwerden das Lebensgefühl, so sollte Hilfe gesucht werden. Hierbei stehen betroffenen Frauen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Diese reichen von "soft" bis "hard" und sollten entsprechend der Empfehlung von Fachleuten auch in dieser Reihenfolge zum Einsatz kommen.
Nicht medikamentös:
Fester Bestandteil jedes erfolgreichen Programms gegen die Beschwerden der Wechseljahre sind die so genannten nicht-medikamentösen Maßnahmen. Diese sollten auf jeden Fall zum Einsatz kommen, denn sie unterstützen die Wirksamkeit eventuell zum Einsatz kommender Arzneimittel erheblich und dienen auch sonst dem Erhalt von Gesundheit und Wohlbefinden auf lange Zeit.
Ärgern Sie sich nicht unnötig stark über Dinge oder Geschehnisse, auf die Sie keinen Einfluss haben. Bleiben Sie lieber gelassen und schonen Sie Ihre Nerven.
Legen Sie ein besonderes Augenmerk auf Ihre Ernährung. Ihr Körper braucht jetzt weniger Energie als früher. Gönnen Sie ihm eine ausgewogene, vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung mit mehr Fitness, Wohlbefinden, einer intakten Verdauung und einer besseren Figur.
Kleiden Sie sich so, dass Sie auf Hitzewallungen mit dem Ablegen des einen oder anderen Kleidungsstücks reagieren können.
Drosseln Sie die Heizung, denn ein Zuviel an Wärme kann Hitzewallungen auslösen. Auch heißes Essen oder scharfe Gewürze können einen Hitzeschub ankurbeln.
Trinken Sie viel Wasser. Wenn Sie möchten, verbessern Sie den Geschmack mit einem Spritzer Zitronensaft.
Vorsicht bei Kaffee! Zwei Tassen täglich sollten reichen. Kaffee begünstigt und verstärkt Stresserscheinungen. Diese können Sie bei Hitzewallungen gar nicht gebrauchen.
Haben Sie Freude am Sex!
Gleitmittel (aus der Apotheke) können beim Phänomen der "trockenen Scheide" helfen, welches sich zu einem echten Problem beim Sex entwickeln kann. Gleitcremes oder eine zerdrückte Kapsel Vitamin E können die verlorene Feuchtigkeit ersetzen.
Trainieren Sie Ihre Beckenbodenmuskulatur. Das verschafft Ihnen und Ihrem Partner auch neue Gefühle beim Sex und schützt gleichzeitig vor Blasenschwäche: Stellen Sie sich vor, Sie würden Urin ablassen. Jetzt unterbrechen Sie den Urinfluss. Dazu ziehen Sie die Muskeln der Vagina fest zusammen. Die Spannung etwa zwei Sekunden lang halten und dann lockern. Das wiederholen Sie nun, so oft Sie können. Sie können diese Übung äußerst diskret ausführen - überall.
Wechselfußbäder sind ein gutes Mittel gegen die Temperaturfehlsteuerung des Körpers. Stellen Sie zwei Wannen auf; in eine gießen Sie Wasser mit 38°C, in die andere füllen Sie Wasser mit etwa 10°C. Stellen Sie sich mit beiden Füßen fünf Sekunden lang ins warme, dann zehn Sekunden lang ins kalte Wasser; das Ganze fünf- bis zehnmal wiederholen.
Bleiben Sie in Bewegung. Tun Sie etwas für Ihre körperliche Fitness. Das strafft Ihre Muskeln, hilft Herz und Kreislauf auf die Beine und stärkt die Abwehrkräfte Ihres Körpers.
Pflanzliche Arzneimittel:
Arzneimittel mit pflanzlichen Wirkstoffen sind heutzutage beliebter denn je. Wenn man die Wahl hat, ziehen Befragungen zufolge immer mehr Menschen eine Alternative aus der Natur gegenüber synthetischen Arzneimitteln vor. Auch bei der Behandlung von Beschwerden in den Wechseljahren kennt die Naturheilkunde Lösungen, die nicht nur wirksam sind, sondern auch besonders schonend mit dem Körper umgehen. Das erklärt, warum es sinnvoll erscheint, Beschwerden in den Wechseljahren wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche etc. zunächst mit solchen Mitteln zu behandeln.
Bei der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden stehen heute moderne Arzneimittel mit pflanzlichen Wirkstoffen zur Verfügung, die in puncto Wirksamkeit den Hormonen kaum nachstehen. Gemeint sind damit in erster Linie Medikamente mit dem Wirkstoff der Traubensilberkerze. Diese Medikamente sollten als erste Mittel eingesetzt werden, um zu prüfen, ob dadurch nicht bereits eine ausreichende Behandlung möglich ist.
Bedeutsam sind pflanzliche Arzneimittel aber auch für Frauen, die grundsätzlich keine Hormonpräparate einnehmen dürfen oder möchten, also z. B. Frauen mit östrogenabhängigen Tumoren in der Krankengeschichte, mit einer Neigung zu Gefäßverschlüssen durch verschleppte Blutpfropfen (Thromboembolien) oder bestimmten Lebererkrankungen.
Arzneimittel mit dem Wirkstoff der Traubensilberkerze (z. B. Remifemin) können übrigens auch zusammen mit Hormonpräparaten eingenommen werden, da keine entsprechenden Wechselwirkungen bzw. Kontraindikationen bekannt sind. Frauen, die Hormone zur Bekämpfung ihrer Wechseljahresbeschwerden nehmen, sollten ihren Arzt auf diese natürliche Möglichkeit ruhig einmal ansprechen.Seitenanfang
Wenn in erster Linie die nachlassende Hormonproduktion in den Wechseljahren für die körperlichen und seelischen Beschwerden verantwortlich ist, erscheint es zunächst sinnvoll und logisch, diese fehlenden Hormone einfach zu ersetzen, um so durch die Hormongabe lästige Beschwerden zu bekämpfen.
Zum Einsatz kommen dabei überwiegend Kombinationspräparate mit einer Östrogen- und einer Gestagenkomponente. Reine Östrogenpräparate werden heute in der Regel nur bei Frauen verordnet, denen die Gebärmutter operativ entfernt wurde.
Befürworter der Hormonbehandlung verwiesen bisher auf eine Schutzfunktion der Hormon-Ersatztherapie, zum Beispiel für das Herz-Kreislauf-System und die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Der hohe Anwendungsgrad solcher Hormonpräparate begründet sich sicher maßgeblich mit diesen Erwartungen. Dem Arzt stehen heute eine Vielzahl unterschiedlicher Arzneimittel in verschiedenen Kombinationen, verschiedenen Konzentrationen und verschiedenen Anwendungsformen (Tabletten, Pflaster, Gels ...) für die Verschreibung zur Verfügung.
Im Sommer 2002 wurde in den Medien ausführlich über den Abbruch einer amerikanischen Studie zur Hormon-Ersatztherapie berichtet. Es hatte sich herausgestellt, dass die lange Zeit für "gesichert" gehaltenen Schutzfunktionen dieser Therapie anscheinend gar nicht so sicher eintreten und eventuell sogar weitere Risiken hinzukommen. Daher wurde die Studie auch vorzeitig beendet.
Mit diesem Wissen verliert die Hormon-Ersatztherapie stark an Reiz - und der ohnehin ausgeprägte Drang vieler Frauen hin zu natürlichen Lösungen bekommt neue Nahrung. Die Diskussion ist wieder in vollem Gange.Seitenanfang
Ängste sind immer ungeeignet, wenn es gilt, eine sachgerechte und vernünftige Entscheidung zu treffen. Richtig ist es, von einer sorgfältigen Abwägung vorhandener Chancen gegenüber den sich ergebenden möglichen Risiken zu sprechen. Das so genannte Nutzen/Risiko-Verhältnis gilt es im vertrauensvollen Gespräch mit dem Frauenarzt herauszufinden.
Grundsätzlich aber lässt sich sagen, dass nicht jede Frau ihre Wechseljahresbeschwerden ohne vorhergegangene Anwendung schonenderer Alternativen automatisch mit Hormonen behandeln sollte oder muss.Seitenanfang
Neue Erkenntnisse aus den USA und die darüber in den Medien entfachte Diskussion über das Verhältnis von Nutzen und Risiken der Hormon-Ersatztherapie hat im Herbst 2002 das "Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte" (BfArM) veranlasst, folgende Einsatzgebiete und Einsatzbedingungen für die Hormon-Ersatztherapie mit Östrogen-Gestagen-Kombinationen zu beschreiben:
1. bei Wechseljahresbeschwerden:
nur bei ausgeprägtem individuellen Leidensdruck
nur nach Ausschluss von Risikofaktoren (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, venöse thromboembolische Komplikationen, Krebs) sowie nach Aufklärung der Patientinnen über die möglichen Risiken
Anwendungsdauer so kurz wie möglich
(z. B. 1 bis 2 Jahre und ggf. Auslassversuche)
die Östrogen-Dosis so gering wie möglich wählen
2. zur Vorbeugung der Osteoporose (Knochenschwund):
zur Vorbeugung der Osteoporose sollten Östrogen-Gestagen-Kombinationen bei postmenopausalen Frauen nicht mehr eingesetzt werden
bei Frauen mit erhöhtem Osteoporose-Risiko sollten andere zur Verfügung stehende Optionen als Alternative in Betracht gezogen werden
3. bei Rückbildungserscheinungen an den Harn- und Geschlechtsorganen:
in Betracht ziehen von topisch (örtlich) anzuwendenden Medikamenten
Zum Thema Schutzfunktion für das Herz-Kreislauf-System stellt das BfArM fest, dass die Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht zu den zugelassenen Anwendungsgebieten der in Deutschland gebräuchlichen Östrogen-Gestagen-Kombinationen zählt. Aufgrund der aktuellen Datenlage sei die Behandlung zum Zweck der Vorbeugung nicht gerechtfertigt.
Gegenanzeigen:
Als wichtige Kontraindikationen, die einer Hormon-Ersatztherapie entgegenstehen, führt die Rote Liste (Ausgabe 2002) z. B. auf:
akute und fortschreitende Lebererkrankungen
idiopathischer1 Schwangerschaftsikterus2 und schwerer Schwangerschaftspruritus3 in der Anamnese4
Störungen der Gallensekretion
Cholestase5 (intrahepatische6; auch in der Anamnese)
vorausgegangene oder bestehende Lebertumore
hormonabhängige, bösartige Tumore
vorausgegangene oder bestehende Thrombosen7 oder Embolien8 in Venen bzw. Arterien (insbesondere Schlaganfall, Herzinfarkt)
thromboembolische9 Erkrankungen sowie Zustände, die die Anfälligkeit dafür erhöhen (z. B. Störungen des Gerinnungsstatus mit Thromboseneigung)
Sichelzellenanämie10
schwer einstellbare Hypertriglyzeridämie11
Herpes gestationis12 in der Anamnese
Otosklerose13 mit Verschlechterungen in vorangegangenen Schwangerschaften
Diabetes mellitus mit manifesten Gefäßschäden
ungeklärte uterine14 Blutungen
schwer einstellbarer Bluthochdruck
Migraine accompagnée15
1 idiopathisch: selbständig, unabhängig von anderen Krankheiten entstanden
2 Ikterus, Icterus: Gelbsucht (Lebererkrankung)
3 Pruritus: Hautjucken, Juckreiz
4 Anamnese: Vorgeschichte einer Krankheit (einschließlich früherer Erkrankungen, in der Familie vorkommende Krankheitsfälle u. Ä.) nach Angaben des Patienten
5 Cholestase, Cholostase: Stauung der Gallenflüssigkeit in der Gallenblase
6 intrahepatisch: innerhalb der Leber befindlich
7 Thrombose: teilweiser oder völliger Verschluss eines Gefäßes durch ortsständige Blutgerinnsel
8 Embolie: Verstopfung eines Blutgefäßes durch in die Blutbahn geratene und mit dem Blutstrom verschleppte körpereigene oder körperfremde Substanzen
9 Thromboembolie: Embolie in Folge Verschleppung eines Blutpfropfens [geronnene Blutmasse] mit dem Blutstrom
10 Sichelzellenanämie: schwere Form einer erblichen Anämie ["Blutarmut"], bei der sich infolge Störung der Hämoglobinbildung [Farbstoff der roten Blutkörperchen] sichelförmige rote Blutkörperchen bilden
11 Hypertriglyzeridämie: erhöhter Gehalt des Blutes an Triglyzeriden
12 Herpes gestationis: Herpes bei schwangeren Frauen
13 Otosklerose: anlagebedingte, zu fortschreitender Schwerhörigkeit führende Erkrankung des Mittelohrs
14 uterin: die Gebärmutter [Uterus] betreffend, zur Gebärmutter gehörend
15 Migraine accompagnée: Migräneattacken, die mit ausgeprägten Sensibilitätsstörungen, Sprechstörungen, Schwindel oder Psychosen einhergehen Seitenanfang
Bei solch einer Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten mag sich die Frage stellen, welche denn nun die beste für einen sei. Hier sei gesagt, dass es keine Maßnahme gibt, die grundsätzlich für alle Frauen geeignet ist und/oder gleich gute Ergebnisse bringt. Jedoch gibt es die Mut machende Erkenntnis, dass oftmals das Zusammenspiel nicht-medikamentöser Maßnahmen mit einem schonend wirksamen Heilpflanzenpräparat zum Erfolg führt.
"Schweres Geschütz" in Gestalt von Hormonen sollte immer gut begründet sein. Neuesten Erkenntnissen zufolge steht die Einnahme von Hormonpräparaten am Ende der Kette vorhandener Möglichkeiten. Wegen ihrer nicht unerheblichen möglichen Risiken sollte ihre Einnahme auch zeitlich begrenzt werden (maximal zwei Jahre). Bei vielen Frauen ist die Einnahme von Hormonen auch gar nicht empfehlenswert bzw. grundsätzlich ausgeschlossen. Das jeweilige Verhältnis von Nutzen und Risiko muss der behandelnde Arzt unter Einbeziehung der persönlichen Hintergründe sowie der Untersuchungsbefunde treffen und danach laufend überprüfen.Seitenanfang
Jedermann weiß, dass Vorbeugen besser ist als Heilen. Da ist natürlich etwas dran - auch wenn es um die Wechseljahre geht. Frauen, die bislang gesund gelebt und die Bedürfnisse von Körper und Seele beachtet haben, genießen in dieser Lebensphase eindeutig Vorteile. Aber für einen positiven Wandel ist es niemals zu spät. Selbst wenn sich bisherige "Lebenssünden" nicht immer vollständig rückgängig machen lassen, so lohnt es doch immer, sein Handeln zu überdenken und entsprechend aktiv zu werden.
Gesunde Ernährung ist eine der tragenden Säulen, auf die sich körperliche Fitness aufbaut. Fehlt es an gesunder Ernährung, können sich Beschwerden und Krankheiten entwickeln, die sowohl die Lebensqualität drastisch mindern als auch das Leben selbst um Jahre verkürzen.
Was man unter einer gesunden Ernährung zu verstehen hat, darüber gibt es allerdings teilweise widersprüchliche Meinungen. Oft stiften sie eher Verwirrung und motivieren nur wenig, die eigene Ernährungssituation selbstkritisch zu überprüfen.
Da Frauen in den Wechseljahren keine bestimmte Diät benötigen und auch keine spezifisch nährstoffbetonte Nahrung zu sich nehmen müssen (mit Ausnahme des Calciums), haben leicht umzusetzende Grundregeln einer gesunden Ernährung für alle Menschen gleichermaßen Gültigkeit.
Ernährungs-Grundregel Nr. 1:
Nichts geht über FrischeNahrungsmittel sollten frisch und wenig bearbeitet auf den Tisch gelangen. Also besser frisches Obst vom Markt als Kompott aus der Dose. Bei der industriellen Verarbeitung, aber auch bei der Zubereitung am heimischen Herd gehen wichtige Nähr- und Gesundheitsstoffe leicht verloren. Mehr noch: Auf der Zutatenliste industriegefertigter Speisen (Dosen, tiefgekühlte Fertigspeisen, ...) stehen nicht selten fragwürdige Zusatzstoffe, die zwar das Äußere verschönern, der Gesundheit aber nicht förderlich sind.
Ist Frisches einmal Mangelware oder "unbezahlbar", ist der Griff zu schonend gefrorenem Gemüse eine gute Alternative. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Kühlkette nicht unterbrochen war. Bei losem Gemüse (Gemüsemischungen, Erbsen ...) ist z. B. verdächtig, wenn der Inhalt zu einem Klotz gefroren oder die Verpackung außen weiß von Raureif ist.
Ernährungs-Grundregel Nr. 2:
Gut, besser, Vollkornbrot!Brot ist eine der Hauptnahrungsquellen, die im günstigsten Fall Vitamine der B-Gruppe, wichtige Mineralstoffe (Natrium, Calcium, Magnesium, Eisen) und Ballaststoffe liefert. Die Vitamine und Mineralstoffe befinden sich vorwiegend im Keim und in den äußeren Hüllen des Getreidekorns.
Sowohl die Vitalstoffe als auch die Ballaststoffe sind aber nur im Vollkornbrot enthalten, das auf dem Speisezettel Vorrang haben sollte. Für Weißmehlbrote verwendetes Korn wurde von den nährstoffreichen Randschichten des Korns befreit und enthält fast nur noch Stärke, die der Körper letztendlich in Fett umsetzt.
Ernährungs-Grundregel Nr. 3:
Süß = lecker ... süß = LasterKetchup, Salatsoßen, Joghurt, Müslimischungen - es gibt kaum noch fertig aufbereitete Lebensmittel, denen kein Zucker beigemischt wurde. Zu viel Zucker jedoch zerstört, wenn er im Stoffwechsel umgebaut wird, viele Vitamine - besonders die der wichtigen B-Gruppe. Zudem beeinträchtigt Zucker die Calcium-Verwertung (Osteoporose-Gefahr!). Schließlich ist Zucker ein Verursacher schwankender Blutzuckerspiegel, der die Bauchspeicheldrüse, Leber und Nebennieren zu intensiver Tätigkeit anstachelt. Überspitzt ausgedrückt wird dem Menschen als Folge davon die Energie aus den Adern gesogen.
Dennoch gehört Zucker zu unserem Leben und bedeutet Lebensqualität. Ein Stück Torte oder ein Riegel Schokolade ist nicht das Problem, wenn man den Zuckerverbrauch im Auge behält.
Zurückhaltung ist auch bei den so genannten Zucker-Ersatzstoffen angezeigt, die als "reine Chemie" dem Körper besser in Maßen zugeführt werden. Denn auch hier kann ein Zuviel wie z. B. beim Sorbit negative Auswirkungen (Durchfallerscheinungen) haben.
Ernährungs-Grundregel Nr. 4: Nicht nur Fleisch liefert Eiweiß und Fett
Fleisch ist der große Lieferant von Eiweiß und Fett. Zu viel Eiweiß und Fett aber wirken sich nach heutigem Kenntnisstand eher negativ auf die Gesundheit aus. Da sich sowohl der Eiweiß- als auch der Fettbedarf viel gesünder durch pflanzliche Nahrungsmittel decken lassen (Eiweiß z. B. durch Getreideprodukte in Kombination mit Milch und Eiern, Fett durch kalt gepresste und kalt geschlagene Öle), sollten Fleisch und Wurst besser eine untergeordnete Rolle bei der Ernährung spielen.
Gerade bei Fleisch lohnt es sich, auf höchste Qualität zu achten.
Tipp: Lieber einmal in der Woche unbelastetes und wohlschmeckendes Fleisch vom Biofleischer als eine tägliche Fleischration vom unbekannten Billiganbieter. Fleischkauf ist Vertrauenssache!
Ernährungs-Grundregel Nr. 5:
Trinken, trinken, trinken ...Der Mensch besteht zum größten Teil aus Wasser. Kaum eine Körperfunktion kann ohne dieses Lebenselexier auskommen. Daher ist ein ausreichender Wassernachschub lebenswichtig.
Als Richtlinie gilt: 1 1/2 bis 3 Liter Flüssigkeit (z. B. in Form von Saftschorlen, Mineralwasser oder wenig gesüßtem Kräutertee) sollten es sein. Treibt man Sport, darf es ruhig noch mehr sein. Da mit zunehmendem Alter das Durstgefühl nachlässt, im Gegenzug aber mehr Flüssigkeit benötigt wird, ist es wichtig, sich täglich ans viele Trinken zu erinnern!
Alkohol, Kaffee, schwarzer Tee und insbesondere Cola-Getränke sollten keine ständige Flüssigkeitsquelle sein. Denn sowohl Alkohol als auch Koffein stören den Knochenstoffwechsel. Diese Getränke erhöhen demnach das Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Auch entziehen sie dem Körper Wasser, so dass Sie z. B. zu jeder Tasse Kaffee auch ein Glas Wasser trinken sollten.
Ernährungs-Grundregel Nr. 6:
Calcium macht die Knochen hartUm der Osteoporose vorzubeugen, benötigen Frauen nach der Menopause deutlich mehr Calcium als vorher. Grund hierfür ist, dass jetzt die Fähigkeit des Körpers zur Aufnahme und Verwertung dieses lebenswichtigen Mineralstoffs nachlässt.
Einen wichtigen Beitrag kann eine calciumreiche Ernährung liefern. Nahrungsmittel, die besonders viel Calcium enthalten, finden Sie in der
Calciumtabelle aufgelistet.Selbst bei einer ausgewogenen gesunden Ernährung ist es jedoch kaum möglich, die bei erhöhtem Osteoporoserisiko geforderte Aufnahme von 1.200 bis 1.500 mg Calcium täglich auch langfristig zu gewährleisten.
Sinnvoll ist daher die Einnahme eines hochwertigen Calciumpräparats aus der Apotheke, mit dem sich der erhöhte Bedarf bequem und sicher decken lässt. Ist auch noch Vitamin D3 enthalten, wird sichergestellt, dass das Calcium besser vom Körper aufgenommenSeitenanfang
Bewegung und Sport sind Quellen, aus denen man gleichzeitig Gesundheit und Lebensfreude tanken kann. Das gilt auch für Frauen, die sich noch nie so recht für Sport begeistern konnten. Denn Sport ist die "Arznei" gegen fast alles!
Sport hilft, Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungstiefs zu vertreiben.
Sport stärkt die Knochen und sollte in keinem Programm zur Vorbeugung der Osteoporose (Knochenschwund) fehlen. Empfehlung: mäßig, aber regelmäßig.
Sport macht die Haut straffer und schöner (durchblutungsfördernder Effekt).
Sport festigt das Bindegewebe des Beckenbodens und kann damit Probleme beim Harnhalten bessern.
Sport regt den Stoffwechsel an und verbraucht überschüssige Kalorien. So wird Übergewicht verhindert - und mehr noch: Die Figur behält ihre jugendliche Form, weil Muskelmasse nicht abgebaut, sondern neu gebildet wird!
Sport stärkt Herz und Kreislauf.
Sport regt die Lungenfunktion an, der Organismus nimmt mehr Sauerstoff auf.
Schwimmen
Wer keine bestimmten Vorlieben hat, kauft sich am besten einen schönen Badeanzug (für die Seele) und geht ins Schwimmbad. Schwimmen ist bekanntermaßen eine Form der Bewegung, die positiv auf den gesamten Körper wirkt. Schwimmen verbessert die Kondition und trainiert ohne große Belastung von Knochen und Gelenken fast jeden Muskel.
Laufen
Etwas mehr Vorwissen erfordert eine andere Art der Bewegung, die Sie fast überall und jederzeit ausüben können: das Laufen! Damit es nicht zur Überbelastung von Sehnen und Gelenken kommt, sollte man sich von einem Fachmann zeigen lassen, wie man richtig läuft. Gute Anleitungen sind beispielsweise von Sportschuhherstellern und in Schuhgeschäften zu bekommen.Walking
Wer es etwas geruhsamer mag, ist mit Walking (flottes Gehen) gut beraten. Hierbei werden Bein- und Gesäßmuskulatur gleichermaßen beansprucht und auch der Kreislauf wird in Schwung gebracht. "Walken" kann man überall, zum Beispiel auf dem Weg zum Bäcker oder zur Bushaltestelle. Eine besondere Ausrüstung ist also nicht notwendig. Entscheidend ist, dass man etwas "zügiger" als gewohnt geht und dann auch durchaus spüren darf, dass es einen ein wenig angestrengt hat.Sportlicher Alltag
Wer nicht sportlich aktiv werden möchte oder kann, hat dennoch genug Möglichkeiten, sich im Alltag mehr zu bewegen. Zum Beispiel durch den Verzicht auf Fahrstühle oder Rolltreppen. Auch ist es denkbar, einmal kürzere Strecken nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Möglichkeiten gibt es viele, man muss nur einen "Blick" für sie entwickeln.Seitenanfang
So fatal die Folgen der Osteoporose (Knochenschwund) sein können, so einfach ist es, ihr wirkungsvoll vorzubeugen.
Im Mittelpunkt steht eine gesunde Lebensführung, bei der ausreichend körperliche Bewegung und eine ausgewogene Ernährung (mit viel Calcium) einen hohen Stellenwert haben sollten. Besonders Frauen ab 40 sollten sich ein Bewegungstraining "angewöhnen", das die Knochen festigt. Dem naturgemäß jetzt sinkenden Calciumspiegel in den Knochen sollte unbedingt mit der erhöhten Zufuhr dieses knochenstabilisierenden Minerals begegnet werden. Dies kann über Nahrungsmittel und Mineralwässer geschehen (siehe Calciumtabelle) oder auch über hochwertige Calciumpräparate aus der Apotheke. Beispielsweise decken schon zwei Brausetabletten am Tag (z. B. Remicalcin+D3) den stark erhöhten Calciumbedarf von Frauen in den Wechseljahren.
Schlecht für den Calciumhaushalt sind Genussmittel wie Kaffee, Colagetränke sowie Nikotin. Diese sollten also "in Maßen" genossen werden – wenn überhaupt!
Je frühzeitiger ein Brustkrebs entdeckt wird, desto besser sind seine Heilungschancen. Eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit zur Frühentdeckung ist die Selbstuntersuchung der Brüste, die regelmäßig (monatlich) durchgeführt werden sollte und nur wenige Minuten in Anspruch nimmt.
Diese Eigenmaßnahme ist zusätzlich zu den halbjährlichen Vorsorgeuntersuchungen des Arztes durchzuführen und keinesfalls ein Ersatz dafür!
1. Untersuchung mit den Augen
Betrachten Sie vor dem Spiegel stehend Ihre Brüste (Haut und Brustwarzen!) aus verschiedenen Blickwinkeln und stellen Sie fest, ob:
sich Form und/oder Größe verändert haben,
Hautrötungen (Entzündungen) vorhanden sind,
Haut und/oder Brustwarzen eingezogen sind,
sich gekräuselte Haut oder Hautvergröberungen (ähnlich der Orangenhaut) gebildet haben.
Lassen Sie hierbei zunächst die Arme locker hängen, um sie dann in der zweiten Phase der Untersuchung hinter dem Kopf zu verschränken.2. Untersuchung mit den Händen
Heben Sie mit der linken Hand die rechte Brust von unten an, um sie mit der rechten Hand im Uhrzeigersinn nach Knötchen abzutasten. Ebenso verfahren Sie mit der linken Brust.
Legen Sie sich nun auf den Rücken und verschränken den linken Arm hinter dem Kopf, um mit der rechten Hand die linke Brust zu untersuchen. Achten Sie hier auf Verhärtungen, die mit dem umliegenden Gewebe verwachsen zu sein scheinen und sich nicht verschieben lassen. Vergessen Sie bitte nicht die Hautpartie zwischen der Achselhöhle und der Brust sowie die Achselhöhle selbst. Mit der rechten Brust verfahren Sie seitenverkehrt auf gleiche Weise.
Wenn Ihnen Veränderungen auffallen ...
geraten Sie bitte nicht in Panik. Behalten Sie die Ruhe und lassen Sie kurzfristig von Ihrem Frauenarzt klären, was genau hinter Ihrer Beobachtung steckt. Haben Sie keine Angst zu Ihrem Arzt zu gehen, denn gewinnen tun Sie immer: Eine "Entwarnung" nimmt eine große Sorge, und die Feststellung einer Erkrankung ist die wichtigste Voraussetzung zur Einleitung entsprechender Behandlungen mit hohen Heilungschancen.Seitenanfang
In den Wechseljahren ist es keine Frage, sich in regelmäßigen Abständen vom Frauenarzt "durchchecken" zu lassen. Auch wenn keine Beschwerden vorliegen, sollten mindestens die empfohlenen zwei Vorsorgetermine pro Jahr wahrgenommen werden. Schon deshalb, weil günstige Befunde bei der Untersuchung der Brust, beim Abstrich der Gebärmutterschleimhaut, der Enddarmuntersuchung sowie bei den Blutdruck- und Cholesterinmessungen Sicherheit und damit ein gutes Gefühl verschaffen.
Der sofortige Besuch des Arztes ist dringend anzuraten, wenn folgende Probleme oder Beschwerden auftreten:
Die Menstruation dauert wesentlich länger als gewöhnlich, sie geht mit einem extrem hohen Blutverlust einher, sie kommt in zu kurzen Abständen oder es treten zwischen den Menstruationen Blutungen (Schmierblutungen) auf.
Es treten starke Schmerzen auf.
Die letzte Menstruation liegt länger als ein Jahr zurück und es kommt erneut zu einer Blutung.
In der Brust lassen sich Knötchen ertasten. Hier gilt: Schon beim geringsten Verdacht den Arzt aufsuchen. Oft sind solche Knötchen gutartig und völlig harmlos. Falls nicht, sind die Möglichkeiten der modernen Medizin heute so fortgeschritten, dass bei frühzeitiger Erkennung die Heilungschancen sehr hoch sind.
Konsensus Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
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Eine Hormonersatztherapie im Klimakterium und in der darf nur bei zugelassener Indikation eingesetzt werden.
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Eine Nutzen-Risiko-Abwägung und Entscheidung zur Therapie gemeinsam mit der Rat suchenden Frau erfogen. Diese muss jährlich überprüft werden.
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Die Hormonersatztherapie ist die wirksamste medikamentöse Behandlungsform vasomotorischer Symptome. Damit assoziierte Symptome können verbessert werden.
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Die vaginale, orale oder Applikation von ist zur Therapie und Prophylaxe der Urogenitalatrophie geeignet.
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Bei nicht Frauen muss die systemische Estrogentherapie mit einer ausreichend langen Gabe von Gestagenen (mindestens 10 Tage pro Monat) in Dosierung kombiniert werden.
Frauen sollten nur eine Monotherapie mit Estrogenen erhalten.
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Die sollte so niedrig wie möglich gewählt werden.
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Derzeit besteht keine ausreichende Evidenz für die Bevorzugung bestimmter für die Hormonersatztherapie zugelassener oder bzw. ihrer unterschiedlichen Darreichungsformen.
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Die Hormonersatztherapie ist zur der und Frakturen geeignet. Dazu wäre allerdings eine Langzeitanwendung erforderlich, die mit Risiken verbunden ist.
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Die Hormonersatztherapie ist nicht zur Primär- bzw. der koronaren Herzkrankheit und des Schlaganfalls geeignet.
