Schwerpunkt Ernährung

ei vielen zivilisationsbedingten Krankheiten ist die richtige Ernährung von ausschlaggebender Bedeutung. Wir beraten Sie gerne und halten für viele Krankheitsbilder Broschüren oder Diätpläne vorrätig. Zum Beispiel Übergewicht:

 

Der BMI (Body-Mass-Index) ist ein Kennzahl, die sich aus Gewicht und Größe errechnet. Man kann damit grob und schnell feststellen, ob das Gewicht eines Menschen sich im durchschnittlichen Bereich befindet, oder ob sogar eine Erkrankung vorliegt.

Ursachen des Übergewichts

Das Übergewicht ist eine Erkrankung, die viele Ursachen haben kann. In den weitaus meisten Fällen ist die allgemeine Über- und Fehlernährung die Ursache des Übergewichts. Die Ernährung enthält zuviel Energie, das heißt zu viele Kalorien, vor allem zuviel tierisches Fett, aber zuwenig Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Vitalstoffe, wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Das zur Über- und Fehlernährung führende Eßverhalten ist meist seit der Kindheit anerzogen. Eine gesteigerte Nahrungsaufnahme ist außerdem häufig ein Mittel zur Stressbewältigung, zum Lustgewinn und zur Ersatzbefriedigung ("Kummerspeck").
In wenigen Fällen von Übergewicht spielen auch erblich bedingte Faktoren eine Rolle. Außerdem kann ein Übergewicht auch das Symptom anderer Erkrankungen sein. Ein Übergewicht kann beispielsweise im Rahmen einer Schilddrüsenunterfunktion oder einer Nebennierenüberfunktion auftreten.

Symptome des Übergewichts

Übergewicht vermindert nicht nur die körperliche Attraktivität des Menschen, sondern geht auch häufig mit körperlichen Beschwerden einher. Bei einem Übergewicht ist nicht selten die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit eingeschränkt, was sich beispielsweise durch Kurzatmigkeit und häufige Pausen bei Belastungen bemerkbar macht. Übergewicht erhöht aber auch das Risiko bei Operationen und für zahlreiche sogenannte Zivilisationskrankheiten.

Die wichtigsten Erkrankungen, die durch ein Übergewicht begünstigt werden:

  • • Bluthochdruck
  • • Arterienverkalkung
  • • Herzinfarkt
  • • Schlaganfall
  • • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • • Fettstoffwechselstörungen
  • • Störungen des Harnsäurestoffwechsels und Gicht
  • • Störungen der Blutgerinnung, wie z. B. Thrombosen
  • • Verschleißerkrankungen der Wirbelsäule und der Gelenke
  • • Darmverstopfung
  • • Krebserkrankungen des Mannes: Prostatakrebs
  • • Krebserkrankungen der Frau: Brustkrebs, Gebärmutter- und Gebärmutterhalskrebs, Eierstockkrebs
  • • Krebserkrankungen beider Geschlechter: Dickdarm und Mastdarmkrebs, Speiseröhrenkrebs, Gallenblasenkrebs, Leberkrebs,
  • • Bauchspeicheldrüsenkrebs

Was können Sie unternehmen?

Streben Sie Ihr Normalgewicht an! Wenn Sie übergewichtig sind, sollten Sie sich einen konkreten Zeitplan setzen, mit Ihrem Arzt absprechen, und dann so vorbereitet Ihre guten Vorsätze in die Tat umsetzen.

Dabei ist es am bestem, eine vollwertige, ausgewogene Ernährung anzustreben. Sie ist für die Erhaltung und Pflege der Gesundheit von großer Bedeutung. Sie beugt vielen sogenannten Zivilisationskrankheiten, wie beispielsweise der Arterienverkalkung mit ihren Folgeerkrankungen Herzinfarkt und Schlaganfall vor und vermindert das Risiko, an Krebs zu erkranken.

Dabei sollten Sie nicht auf unseriöse Medikamente oder Programme setzen, oder eine "Kur" planen. Denn Ihre Gewichtsreduktion sollte in eine zeitlich nicht befristeten Ernährungsumstellung münden. Übrigens: Alkohol ist im Zusammenhang einer Diät Ihr größter Feind, denn er enthält viel Kalorien, und schwächt Ihren Willen.

Eine Grundregel gilt immer: je schneller Sie abnehmen, desto schneller werden Sie Ihr altes Gewicht wieder erreichen.
Gewichtsbanahme mit Hilfe von Entwässerungsmitteln sind unseriös und können sogar gefährlich sein.
Und eines ist auch sicher: den "Königsweg" gibt es nicht, lassen Sie sich von keiner Werbung, und von keinem Beispiel dazu überreden. Fast immer werfen Sie dabei Geld zum Fenster hinaus!
Planen Sie also eine vollwertige Ernährung. Sie sollte stets abwechslungsreich in der Auswahl der Lebensmittel sein und enthält reichlich frisches Obst und Gemüse, Milch, fettarme Milcherzeugnisse und Getreide beziehungsweise Getreideerzeugnisse aus Vollkorn, aber wenig Fleisch und noch weniger Wurst, Salz, Zucker beziehungsweise Süßes und Fett. Die Nahrungsmittel sollten möglichst naturbelassen und wenig industriell verarbeitet sein. Eine vollwertige Ernährung trägt zur Stärkung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bei.

Gleichzeitig sollten neue medizinische Erkenntnisse bei der Gewichtsabnahme berücksichtigt werden. Übergewichtige sollten das biochemische Wissen über das Hormon Insulin berücksichtigen. Insulin reguliert nicht nur den Blutzuckerspiegel, sondern hemmt den Abbau von Speicherfett. Deshalb muß der Insulingehalt des Blutes während der Diät möglichst niedrig gehalten werden, damit beim Abnehmen nicht Muskelgewebe, sondern ganz gezielt Körperfett abgebaut wird. Zahlreiche "Abnehmprogramme" und "Wunderdiäten" nutzen dieses Wissen nicht und verursachen dadurch auch eine starke Abnahme des Körpereiweisses, also der Muskulatur und nicht des Körperfettes.

Auch während einer Diät sollten Sie ausgiebig und vollwertig frühstücken, die Kalorieneinsparung findet mittags und abends statt. Der Abstand zwischen Ihren Mahlzeiten sollte etwa fünf Stunden betragen. Wählen Sie die Zeitpunkte Ihrer Mahlzeiten so, daß sie mit Ihrem Tagesablauf sinnvoll in Einklang gebracht werden können. Wichtig ist dabei, in jedem Fall auf Zwischenmahlzeiten zu verzichten, da sonst der Insulinspiegel wieder ansteigt und den Fettabbau bremst. Ungefähr vier Stunden nach dem Frühstück ist der Insulinspiegel so weit abgesunken, daß der Organismus die notwendige Energie aus den körpereigenen Fettreserven mobilisieren kann.

Weg mit dem Fett

...durch weniger Fett!

"Fett macht fett", die vielleicht wichitgste Erkenntnis der Ernährungswissenschaftler der letzten Jahrzehnte, denn hauptsächlich Fett in der Nahrung läßt Übergewicht entstehen.

Warum? Fett enthält mehr als doppelt soviel Kalorien wie andere Nahrungsbestandteile, und macht deshalb viel schneller dick.

 

 

 

 

 

Die aktuelle Ernährungsempfehlung:

60g Fett pro tag für die dauerhafte Gewichtshaltung!

Ein neuartiges Behandlungskonzept kann zu einer dauerhaften Gewichtsabnahme führen.

Ihr Arzt kann Ihnen dieses Konzept verordnen.

Wie funktioniert's?

  • keine Diät, sondern fettnormalealisierte Ernährung (60g fett pro tag)
  • Kein Nahrungsmittel ist grundsätzlich verboten
  • Essen soll weiterhin Freude machen
  • Leichte Bewegungssteigerung (z.B. Radfahren, Spazierengehen etc.)
  • Flexible Kontrolle der Essgewohnheiten (gesellige Abendessen bleiben auch zukünftig möglich)
  • Therapeutische Unterstützung für die dauerhafte Gewichtsabnahme durch Ihren Arzt

Machen Sie den ersten Schritt und lassen Sie sich beraten!

BMI..was ist das eigentlich?

Der Body-Mass-Index (BMI) zeigt an, ob Sie Normal- oder Übergewichtig sind, und wann Übergewicht behandlungsbedürftig ist.

Wußten Sie, daß bei vielen Krankheiten, an denen schon heute sehr viele Menschen leiden, wie z.B.: Bluthochdruck, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ2) oder erhöhte Blutfettwerte eindeutig Zusammenhänge mit Übergewicht nachgewiesen wurden? Ein grund, warum Übergewicht zunehmend größeres Interesse in Forschung und Praxis findet.